Hanna bringt das ORF-Friedenslicht nach Thüringen
Landesweite Verbreitung des 20. Friedenslichts aus Bethlehem am 23. Dezember


Das ORF-Friedenslicht aus Bethlehem für Thüringen gibt es seit 1990.
Es wird jährlich am 23. Dezember landesweit verteilt.

Trotz Weihnachtsferien musste die zehnjährige Erfurterin Hanna Rannenberg am (heutigen) Montag früh aufstehen. Schon für die siebener Stunde war sie für ihre erste größere Auslandsreise mit der früheren Landtagspräsidentin Prof. Dr. Dagmar Schipanski und den Organisatoren der landesweiten Aktion ORF-Friedenslicht aus Bethlehem für Thüringen am Hermsdorfer Autobahnkreuz verabredet.

Dann lagen vor ihr noch gut 500 Kilometer nach Linz. Dort, im ORF-Landesstudio Oberösterreich empfing Thüringens Friedenslichtkind in einer internationalen Feier- und Sendestunde mit Helfern der noch jungen Weihnachtstradition ein Double der original in der Geburtsgrotte zu Bethlehem entzündeten Flamme. Die hatte zuvor Österreichs Friedenslichtkind Simon Binder (Bildmitte) kurz vor dem 1. Advent in Begleitung einer
Pilgergruppe aus Palästina geholt und mit dem Flugzeug nach Europa gebracht.
Für Hanna war das ein aufregender Nachmittag inmitten vieler Vertreter von Pfadfinderbünden, Jugendfeuerwehren, Mitgliedern caritativer Verein wie des Roten Kreuzes, Arbeiter-Samariter-Bundes oder auch Prominenten aus Politik und Kirche, die alle bei der Verbreitung des weihnachtlichen Lichtes helfen. Immerhin wußte sie auch für Thüringen um die 140 Helfer für den 23. Dezember in Bereitschaft, die am 23. Dezember das von ihr nach Thüringen mitgebrachte Friedenslicht über das Eisenbahnnetz im ganzen Freistaat verbreiten wollen.
Mehr denn je haben sich auch Jugendfeuerwehren angeboten, das Licht direkt in die Orte hinein zu bringen, und beispielsweise für die Krippenspiele und Weihnachtsgottesdienste erstrahlen zu lassen. Prof. Dagmar Schipanski begleitete erstmals seit ihrer Amtszeit die Thüringer Gesandten zu den langjährigen Partnern nach Linz und hatte am Nachmittag noch eine Unterredung mit dem neuen Landtagspräsidenten Oberösterreichs Bernhofer, bevor sie im Sendesaal eintraf. Für sie war es wichtig einmal die Athmosphäre und originale Verbreitungsweise im Ursprungsland der Aktion kennen zu lernen. Denn die Thüringer bemühen sich mit Patenstädten, Friedenslichtkind, Pfadfinderhilfe oder Eisen- und Erlebnisbahnen, Feuerwehren usw. um ein ähnliches Netz der vielfachen Weitergabe; sind damit aber deutschlandweit noch einmalig. 2009 werden fast 250 Bahnhöfe im Freistaat angefahren, sowie Stationen in den angrenzenden Nachbarländern erreicht. Nur muss Hanna nun das ORF-Friedenslicht in ihrer Laterne am 22. Dezember erst unbeschadet und original nach Thüringen bringen ...
Die öffentliche Aussendungsfeier soll am Mittwoch ab 9.30 Uhr unter der Schirmherrschaft der neuen Landtagspräsidentin Birgit Diezel im Erfurter Rathaus stattfinden. Dafür sagte sich u.a. auch Altbischof Roland Hoffmann an.


Zehnjährige Erfurterin ist Thüringer Friedenslichtkind 2009
Hanna Rannenberg holt das 20. ORF-Friedenslicht für Thüringen aus Linz


Die zehnjährige Hanna Rannenberg aus Erfurt holt am 21. Dezember als Thüringer Friedenslichtkind das ORF-Friedenslicht aus der Linzer Übergabefeier für die wieder landesweite 20. Aktion. Traditionell findet die Aussendung am 23. Dezember statt.

 

Das war doch einmal ein richtig netter Termin für den Erfurter Oberbürgermeister Andreas Bausewein: Die zehnjährige Hanna Rannenberg aus Tiefthal kam für ein längeres Gespräch ins Rathaus. Zu bereden war ihre bisher größte Mission.

Denn Hanna wird am 21. Dezember als Thüringer Friedenslichtkind 2009 nach Linz in Oberösterreich reisen. Das sind an die 650 Kilometer erst einmal noch recht einfache Kilometer in Begleitung ihrer Großeltern und Prof. Dagmar Schipanski, der früheren Landtagspräsidentin und Schirmherrin für die alljährliche  Aktion „ORF-Friedenslicht aus Bethlehem für Thüringen“. Das Oberhaupt der Patenstadt ’09 der landesweiten Verbreitung dieses Weihnachtslichts versprach der Schülerin der 5. Klasse am Heinrich-Hertz-Gymnasium für die besondere Aufgabe sein Dienstauto mit Fahrer. Und Hanna wird auf der Rückfahrt am Dienstag hellwach sein müssen:
Sie übernimmt bei einer von internationalen und nationalen Boten besuchten Feierstunde im ORF-Landesstudio Oberösterreich das kurz vor dem ersten Advent in der Geburtsgrotte zu Bethlehem entzündete Flämmchen von Österreichs Friedenslichtkind Simon Binder (13). Von Kerze zu Kerze wird das Original gedoubelt. Und original soll es dann auch auf dem Rückweg nach Hause bleiben. Denn es ist für viele gerade zu dieser Zeit immer wieder ein besonderes Licht und Symbol, ob nach christlichem Glauben oder als ein Zeichen guter Nachbarschaftlichkeit verstanden. Es reist von Palästina im Flugzeug nach Österreich und tritt bis zum Heiligabend Wege in etwa 25 Länder Europas an; oft auch nach Übersee; je nachdem welche Wege zum Beispiel die Pfadfinder für seine Verbreitung wieder finden.
Die Organisatoren vom Initiativkreis ORF-Friedenslicht aus Bethlehem für Thüringen werden Hanna mit ihren Erfahrungen bei der nunmehr bereits 20. Aktion natürlich helfen. Allerdings anstrengend wird die Reise dann schon. Hanna bereitet sich in mehrfacher Hinsicht darauf vor: Ihr stehen ein Buch und Video zur Verfügung, die Radio Oberösterreich zur Geschichte des Begleitsymbols von „Licht ins Dunkel“, das zum modernen Weihnachtsbrauch wurde, heraus gab. Darin spielt Thüringen mit seiner Nähe zur österreichischen Verbreitungsweise mit der Hilfe der Eisenbahnen, von Pfadfindern, Jugendfeuerwehren und anderen Helfer eine größere Rolle. Seit 1997 gibt es offiziell Thüringer Friedenslichtkinder der Patenstädte.
Hanna übt an einem Friedenslichtlied, das vor einiger Zeit Geraer Mädchen des Aequalis-Chors auf ihrer Reise nach Österreich begleitete. Denn Hanna lernt seit gut vier Jahren Klavier an der Erfurter Musikschule. Ihre Lieblingsfächer sind: Mensch-Natur-Technik und Kunst. Denn sie malt und bastelt gern, bestätigt Mutti Heike Rannenberg. Seit einiger Zeit übt sie auch Elemente des orientalischen Tanzes bei „tanzcreation“. Mit vier Jahren begann sie schon früh in einer Kinder-Tanzgruppe mit der tänzerischen Ausbildung. Vorgeschlagen wurde sie als Thüringer Friedenslichtkind aber von Katechetin Ute Dietrich, weil Hanna in ihrer Kirchgemeinde gern anderen Kinder hilft, engagiert die Christenlehre besucht und nach dem Josef in 2008 für dieses Jahr zum Krippenspiel die Rolle als König Balthasar übernommen hat. Das etwa weiß nun auch Erfurts Oberbürgermeister über das vielseitig interessierte Mädchen und wünscht ihm eine gute Reise. Am 23. Dezember werden sie sich im Rathaussaal wiedersehen. Dann teilt Hanna mit etwa 100 anwesenden Pfadfindern und weiteren Helfern, sowie prominenten Gästen, darunter Landtagspräsidentin Birgit Diezel „ihr“ Friedenslicht zur landesweiten Verbreitung noch am gleichen Tage.

Thomas Triemner, Initiativkreis ORF-Friedenslicht aus Bethlehem für Thüringen


Erfurt wird Patenstadt des 20. ORF-Friedenslichts für Thüringen
Pfadfinder und Helfer fahren am 23. Dezember 241 Bahnstationen an


Die diesjährige Patenstadt ist Erfurt


Oberbürgermeister Andreas Bausewein

Das ORF-Friedenslicht aus Bethlehem ist in Thüringen zu einem Dauerbrenner geworden. Am 23. Dezember wird es nunmehr zum 20. Mal landesweit verbreitet. Dafür sind vor allem Pfadfinder verschiedener Bünde, Jugendfeuerwehren und weitere bewährte Helfer mit ihren vom Original abgezweigten Doubles auf 28 Strecken mit Regional-, Industrie-, Berg- und Erlebnisbahnen im Freistaat unterwegs. Sie streben laut Friedenslichtfahrplan 241 Stationen zwischen Altenburg und Zella-Mehlis an. Das steht nun mit den Fahrplanwechseln fest.

Noch genauer müsste es heißen: Sie starten von Erfurt aus, und einige übernehmen diese Stafette unterwegs. Denn diesjährige Patenstadt für die Jubiläumsaktion des „Initiativkreises ORF-Friedenslicht aus Bethlehem für Thüringen“ ist die Landeshauptstadt Erfurt.
Im schon lange weihnachtlich geschmückten Festsaal des Rathauses findet traditionell am 23. Dezember ab 9.30 Uhr die wieder öffentliche Aussendungsfeier mit prominenten Gästen, vor allem aber mit früheren Friedenslichtkindern, Vertretern aus vormaligen Patenstädten und Wegbegleitern der Aktion statt. Sie wird dieses Mal inhaltlich mit Multimedia-Einspielen gestützt. Die zeigen Filmszenen der diesjährigen Entzündung des ORF-Friedenslichts in der Geburtsgrotte durch das Österreichische Friedenslichtkind Simon Binder (13) und sollen an Reisen Thüringer Boten zur Übernahme im Landesstudio Oberösterreich in Linz erinnern.
Die Schirmherrschaft für die in Deutschland noch einmalige flächendeckende Verteilung des modernen Weihnachtssymbols quer durch den Freistaat übernahm die Landtagspräsidentin Birgit Diezel.
Ihre Amtsvorgängerin Professor Dagmar Schipanski wird Thüringens Friedenslichtkind 2009, die erst zehnjährige Erfurterin Hanna Ranneberg, auf der Botenfahrt nach Linz begleiten. Die Tour zur dortigen Feierstunde mit internationalen Gästen der einst in 1986 in Oberösterreich für „Licht ins Dunkel“ begonnenen Weihnachtsaktion beginnt für beide am 21. Dezember.
Mit der Übernahme von Simons Original beginnt die Aufgabe die symbolische Flamme nicht verlöschen zu lassen. Das Licht wird in Erfurt dann vorübergehend sogar bei der Feuerwehr bewacht, ehe es offiziell zur Feierstunde an das Stadtoberhaupt und die Helfer der Aktion übergeben bzw. weitergereicht wird. Oberbürgermeister Andreas Bausewein stellt Hanna für diese besondere Reise seinen Dienstwagen zur Verfügung. Begleitet wird die Gymnasiastin auch von ihren Großeltern.
Musikalisch umrahmt wird die Feststunde am 23. Dezember von der jungen Sängerin Maria Röder, Gewinnerin des Gesangswettbewerbs zur "Traumzeit 2007- Messehalle Erfurt". Bis etwa 17 Uhr sollen Thüringens Friedenslichtboten die Zielorte per Eisenbahn erreichen. Die längste Strecke führt sogar nach Cheb in Tschechien. An anderen Stationen warten wieder Interessenten aus Sachsen und Sachsen-Anhalt zur Übernahme.
Erfurt war bereits 2001 einmal Patenstadt und sandte damals David Raab (16) nach Linz. Im Fahrplan standen noch keine 100 Orte an den Magistralen der Deutschen Bahn. Das ORF-Friedenslicht erreichte damals per Flugzeug auch im Kosovo stationierte Thüringer Soldaten, denen drei Frauen aus dem Präsidium des Thüringer Landtags damit zugleich per Brief eine spezielle Weihnachtsbotschaft zukommen ließen.
Wenn anfangs noch eine Pressemitteilung genügte um die Wege und Ankunftszeiten des Friedenslichtes bekannt zu machen, so bietet der Initiativkreis jetzt allen Interessenten auch die homepage www.orf-friedenslicht-thueringen.de zur Orientierung und für weiterführende Informationen mit Fotos und Berichten an. In vielen Städten und Orten, so z.B. in Gera, wo die Thüringer Aktionen 1990 als eine Initiative von Hörfunkjournalisten ihren Anfang nahmen, finden noch weitere Feierstunden oder Verteilungsaktionen statt.

Thomas Triemner, Initiativkreis ORF-Friedenslicht aus Bethlehem für Thüringen


Aussendefeier für das 20. ORF - Friedenslicht ist die Landeshauptstadt Erfurt

Die Planungen für den 23. Dezember 2009 stehen. Am 23.12.2009 findet um 9:30 Uhr, im Rathaussaal der Stadt Erfurt die diesjährige Aussendefeier für die 20. Friedenslichtaktion in Thüringen statt.

Neben zahlreichen Vertretern der Stadt, der Thüringer Landesregierung und Vertretern aus dem Bundestag ist die wichtigste Person das Erfurter Fiedenslichtkind Hanna, welche die Flamme vorher von der weltweiten Aussendefeier in Linz abholt.
Im Anschluss wird das Licht von zahlreichen Helfern, insbesondere von Pfadfindergruppen, in ganz Thüringen an zahlreichen Bahnstationen verteilt.
Schirmherrin der diesjährigen Aktion ist die neue Landtagspräsidentin Birgit Diezel.

Wann das Friedenslicht am 23.12.2009 Ihren Bahnhof erreicht, können Sie dem aktuellen Fahrplan entnehmen.


ORF-Friedenslicht in Bethlehem entzündet –


Übergabe des Lichtes von Pater Artemios an Simon Binder aus Linz


Das Friedenslicht wurde entzündet


Blick auf die Altstadt v. Jerusalem

so lautet alljährlich eine Pressemitteilung aus Österreich. Doch was verbirgt sich hinter dieser Meldung?
Nunmehr, im 24. Jahr, hat sich das ORF-Friedenslicht zu einem europaweiten Weihnachtsbrauch entwickelt, der auch die USA und Mexico erreicht. In Thüringen wird das Sinnbild der Botschaft vom Weihnachtsfrieden zum 20. Mal leuchten.

Seit vielen Jahren an der Verteilung in Thüringen beteiligt, war es uns in diesem Jahr möglich, im Rahmen einer vom ORF organisierten Friedenslichtreise, nach Bethlehem zu reisen. Gemeinsam mit 455 Pilgern aus Österreich, konnten wir in der Geburtsgrotte den Höhepunkt der Reise, die Entzündung des Friedenslichtes, erleben.
Es war ein feierlicher Augenblick, als Pater Artemios, der Archimandrit der griechisch-orthodoxen Kirche in Bethlehem, das leuchtende Weihnachtssymbol an den 13-jährigen Simon Binder aus Linz übergab. Hier begann also der Weg des Lichtes, welches von Hand zu Hand weiter gegeben wird. In den folgenden Tagen wird dieses Licht über viele Stationen seinen Weg finden und am 24.12. auch in zahllosen Wohnungen, Kirchen und Einrichtungen in unserem Freistaat leuchten.
Die Friedenslichtreise führte uns durch greifbare und begreifbare Geschichte im Heiligen Land und machte uns deutlich, wie wichtig der Frieden ist und wie zerbrechlich er sein kann. Wir konnten mit eigenen Augen sehen, was in Frieden erreicht werden kann. Ebenso war sichtbar, was Kämpfe, sei es um Macht, um Land oder um eines der wichtigsten Güter der Region, das lebensnotwendige Wasser, anrichten können.
Neben den biblischen Stätten in Jerusalem, Jericho, Nazareth und um den See Genezareth, gehörte auch die jüngere Geschichte des Landes zum Programm. Ein Besuch in Yad Vashem war eine deutliche Mahnung, die Werte menschlicher Zivilisation zu schützen und diese Geschichte auch für nachfolgende Generationen wach zu halten.
Das ORF-Friedenslicht ist für uns zu einer wichtigen Brücke in die Vergangenheit geworden. Gleichzeitig ist es lebendiges Symbol der Friedensbotschaft für unsere Zukunft.

Sibylle und Uwe-Sören Engel

mehr über die Friedenslichtreise und aktuelle Informationen auf der ORF Friedenslichtseite